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Biografie Sr. Euphemia

Maria Euphemia Dorer wurde am 7. Oktober 1667 in Baden geboren und starb am 4. März 1752 in Freiburg im Breisgau. Euphemia kam als siebtes von acht Kindern des Chirurgen Kaspar Dorer und seiner Ehefrau Euphemia, geborene Honegger, zur Welt. Sie trat 1686 in das Ursulinenkloster zu Luzern ein. Schon bald wurden ihr mystische Gnaden zu Teil, welche sich bis an ihr Lebensende in Visionen, Einsprechungen und Stigmatisierungen offenbarten. Auf Geheiss Jesu hin begründete sie in Luzern die Herz-Jesu-Verehrung. Im Jahr 1699 wurde sie in die drei Jahre zuvor gegründete Niederlassung der Ursulinen in Freiburg im Breisgau gesandt. Sie wirkte dort als Lehrschwester und tat sich als Gründerin der Freiburger Herz-Jesu-Bruderschaft hervor. Nach ihrer Wahl zur Oberin im Jahr 1706 veranlasste sie den Bau des dortigen Ursulinenklosters und erreichte die Loslösung dieses Konvents vom Luzerner Mutterhaus. 1715 legte sie ihr Amt als Oberin nieder und zog sich für neun Jahre in das Luzerner Kloster Mariahilf zurück. Da die Freiburger Schwestern sie 1724 erneut zur Oberin wählten, kehrte sie 1725 nach Freiburg zurück und bemühte sich vor allem um die Ausstattung der Klosterkirche. Im Jahr 1734 legte sie ihr Amt nieder und verblieb in Freiburg, wo sie 1744 die schwere Beschädigung des Klosters während der Belagerung durch französische Truppen miterlebte. Bereits hochbetagt setzte sie sich in ihren letzten Lebensjahren noch tatkräftig für die Wiederherstellung der Klostergebäulichkeiten ein. Euphemia Dorer erlebte nicht mehr mit, dass die Ursulinen (mit damals 20 Lehrschwestern) während des Badischen Kulturkampfes ihre Schule (mit damals etwa 1100 Kindern und Jugendlichen) aufgeben und aus dem Kloster ausziehen mussten.

Am 4. März 1752 erlag Sr. Euphemia einer Lungenentzündung. Wie die Todesnachricht in den Klöstern der Umgebung aufgenommen wurde, bezeugt ein Eintrag im Kapitelsprotokoll des Benediktinerklosters St. Peter: "In Freiburg verschied heilig im Herrn die gottgeweihte, ehrwürdige und durch prophetischen Geist berühmte Jungfrau Maria Euphemia Dorer aus der Gesellschaft der Hl. Ursula, Oberin daselbst (…), welche während ihres Lebens im Rufe grosser Heiligkeit stand."

Porträt von Euphemia als 19 jährige, Ölgemälde.



Der Leichnam von Sr. Euphemia Dorer ruht heute in der Nonnengruft unter Kirche und Sakristei des Schwarzen Klosters (nach der schwarzen Ordenstracht der Ursulinen benannt) in Freiburg im Breisgau.

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