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Religion des Herzens


In Anlehnung an den Prolog des Johannes-Evangeliums lässt sich sagen:
"Im Anfang war die Liebe, und die Liebe war bei Gott, denn Gott ist die Liebe. Alles ist durch die Liebe geworden; in der Liebe war das Leben und alles Leben war geborgen in der Liebe."

Die Liebe steht am Anfang und am Ende allen Lebens, sie steht am Anfang und am Ende allen Betens.


"Gott hat nie begonnen uns zu lieben,
wir sind ohne Beginn gekannt und geliebt!"
Juliane von Norwich
 

Seit Urbeginn hat Gott uns für die Liebe geschaffen. Im jüdisch-christlichen Glauben geht es deshalb immer schon um eine Herzensbeziehung zwischen Gott und dem Menschen. Das neutestamentliche Liebesgebot (Mt 22,37 f.) hat seine Entsprechung bereits im Deuteronomium: "Darum wirst du den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen, mit deiner ganzen Seele und mit deiner ganzen Kraft." (Dtn 6,5) Und durch den Propheten Ezechiel verspricht Gott: "Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch. Ich nehme das Herz von Stein aus eurer Brust und gebe euch ein Herz von Fleisch." (Ez 36,26)

Gott möchte nicht irgendetwas von uns, sondern eine Beziehung von Herz zu Herz; darum ist die Mitte des christlichen Gebets eine andauernde Begegnung mit dem lebendigen, heiligen, ewig-liebenden Gott.

In diesem Kontext muss auch jene Herz-Jesu-Verehrung verstanden werden, zu deren Verbreitung die "gottselige" Sr. Euphemia damals von Jesus beauftragt wurde. Durch sie wurde die Mariahilfkirche im 17. Jahrhundert. zu einem Zentrum der Herz-Jesu-Verehrung.

Heute noch weisen Bilder und ein "geschnitzeltes" Herz Jesu in der Mariahilfkirche zu Luzern auf diese Zeit hin.

Die Herz-Jesu Verehrung

Sie ist heute sehr umstritten, wenn nicht in Verruf geraten, die Herz-Jesu-Verehrung: zu kitschig, zu pietistisch, unzeitgemäss etc. Der Theologe Bernhard Häring indes rückt die Herz-Jesu-Verehrung in ein ganz anderes Licht: "Echte Herz-Jesu-Verehrung ist alles andere als eine Verniedlichung oder Privatisierung der Religion. Im Herzen Jesu offenbart sich die Liebe des dreieinigen Gottes zur ganzen Menschheit, zur Schöpfung. Es geht um nichts Geringeres als um die Heimholung der ganzen Menschheitsfamilie in eben diese Liebe Gottes, um die Kultur der Liebe der Erlösten, um einen Ruf zu umfassender Heilssolidarität."

Ein Gebet von Teilhard de Chardin (1881–1955) bringt etwas von dieser Herzensreligion zum Ausdruck:

Gott,
schliesse mich ein
in die Tiefen
Deines Herzens;
halte mich fest, läutere mich,
entzünde ein Feuer in mir,
erhebe mich,
bis ich ganz das werde,
was Du aus mir gestalten willst,
nach dem Abbild deines Herzens.

Erfahren Sie hier mehr zur Herz-Jesu Verehrung.

> Warum ein Haus des Gebetes?

 
 
   
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Verein
Pro Mariahilfkirche Luzern
Museggstrasse 21
6004 Luzern