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Ein verborgener Schatz

Mit der Genehmigung des Bischofs von Sitten Adrianus liessen die Ursulinerinnen von Brig im Jahre 1880 bei den Gebrüdern Räber in Luzern "das Leben und die Schriften der gottseligen Euphemia Dorer" in mehreren Bänden veröffentlichen. Im Vorwort bezeichneten die Herausgeberinnen das Leben und die Schriften von Sr. Euphemia als einen verborgenen Schatz. "Das Leben und die Schriften der gottseligen Euphemia von Baden waren bisher ein verborgener Schatz. Der sogenannte Kulturkampf mit seinem Klosterstürme brachte ihn in unsere Hände, und das unter Umständen, in denen wir glauben, einen höheren Wink zu erkennen, dass wir diesen Schatz veröffentlichen sollten."

Auch wir als Verein "Pro Mariahilfkirche Luzern" meinen, in dieser Wiederentdeckung einen höheren Wink zu erkennen. Es ist uns ein Anliegen, vor allem den Menschen in Luzern und Umgebung das Leben und Wirken dieser aussergewöhnlichen Ordensfrau näher zu bringen.
Sr. Euphemia wurde schon zu Lebzeiten von vielen kirchlichen und weltlichen Persönlichkeiten als heiligmässig angesehen. Auf ein nicht unwichtiges Indiz ihres heiligmässigen Lebens ist man bei einer Verlegung der Gräber zufälligerweise gestossen. Bei der Exhumierung entdeckte man, dass Sr. Euphemias Leichnam unverwest geblieben war. Deshalb wurde im Jahre 1901 das Grab im Auftrag des Bischofs unter Aufsicht von Monsignore Dr. Werthmann offiziell nochmals geöffnet und in einem Protokoll wurde der Befund Ihrer Unverwestheit festgehalten.

Gruft mit dem Grab Euphemia Dorers, Freiburg in Breisgau

Bei einem Besuch des Grabes von Sr. Euphemia in Freiburg erzählte uns die Ursulinin, welche uns in die Gruft führte, folgende Begebenheit: Am Ende des 2.Weltkrieges schlug 1944 eine Bombe in die St. Martinskirche ein, sodass der Sarg von Euphemia, welcher zu diesem Zeitpunkt unter einem Seitenaltar der St. Martinskirche untergebracht war, beschädigt wurde. Der Leichnam von Sr. Euphemia sei mit Glassplittern übersät gewesen. Sr. Ursula kannte jene Schwester noch persönlich, welche damals den Leichnam von Sr. Euphemia von den Splittern befreien und umsargen musste. Diese habe bezeugt, dass Euphemia auch 192 Jahre nach ihrem Tod noch völlig unverwest gewesen sei.

Als Verein "Pro Mariahilfkirche Luzern" möchten wir das Erbe dieser Mystikerin aus dem Dunkel der Vergessenheit wieder ans Licht heben. Wir tragen uns mit dem Gedanken, zumindest eine Broschüre mit Auszügen ihrer Schriften herauszugeben und auf einer Gedenktafel in der Mariahilfkirche auf sie hinzuweisen.

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Verein
Pro Mariahilfkirche Luzern
Museggstrasse 21
6004 Luzern