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Eucharistie und Anbetung

Die Eucharistie

"Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Wer von diesem Brot isst, wird in Ewigkeit leben. Das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch, ich gebe es hin für das Leben der Welt." Joh 4,51
Die Feier der hl. Eucharistie ist ein tiefes Geheimnis. Wir stehen vor einem Mysterium, welches die ganze Schöpfungs- und Heilsgeschichte umfasst. In ihm begegnet uns der liebende Gott, welcher immer schon auf den Menschen zuging und zugeht. Wir begegnen dem Geheimnis der Liebe jenes Gottes, der bereit ist für seine geliebten Geschöpfe sein Blut zu vergiessen; wir treffen auf einen Unschuldigen, der bereit ist, alle Schuld der Schuldigen mit seinem Leben zu bezahlen. Wir stehen vor dem Geheimnis der Ohnmacht, der Zerbrechlichkeit und des Misserfolges, welches sich als Quelle der Kraft erweist. Wir begegnen einem Tod, der die Kraft hat den Tod endgültig zu besiegen.

In der Eucharistie schenkt uns Gott nicht etwas, sondern sich selber: "Er hat seinen eigenen Sohn nicht verschont, sondern ihn für uns alle hingegeben – wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken?" Römer 8,32 - Das zweite Vatikanum bezeichnet darum die Eucharistie als Quelle, Mitte und Höhepunkt des ganzen christlichen Lebens, der Liturgie und der Evangelisation. Diese Wahrheit bezeugt uns der Heilige Bruder Klaus, der 20 Jahre einzig aus der Eucharistie gelebt hat. Zu Pfarrer Oswald Isner bemerkte er, "wenn er bei der Messe sei und der Priester das Sakrament geniesse, dann empfange er dadurch eine Stärkung, dass er ohne Essen und Trinken sein möge, sonst möchte er es nicht aushalten."

Eucharistische Anbetung

"Die Stunde kommt, und sie ist schon da, zu der die wahren Beter den Vater anbeten werden im Geist und in der Wahrheit; denn so will der Vater angebetet werden. Gott ist Geist, und alle, die ihn anbeten, müssen im Geist und in der Wahrheit anbeten."
Joh 4,23f
 

Der tiefste Sinn unseres Lebens liegt in der Berufung zur Anschauung und Anbetung Gottes. "Alles ist hier, meine Kinder!" - sagt Pfarrer von Ars - "Was macht unser Herr im Tabernakel? - Er wartet auf uns! O meine Kinder, was ist doch dieses Sakrament der Liebe! Der Heiland hat hier ein Herz, nur um zu lieben; Ströme von Erbarmen und Güte entquellen ihm, um die Sünden der Welt zu tilgen (…). Welches Glück kosten wir in der Gegenwart Gottes, wenn wir uns allein zu seinen Füssen vor dem Tabernakel befinden! 'Wohlan, meine Seele, verdopple deine Liebesglut! Du bist jetzt hier allein, um Gott anzubeten; seine Blicke ruhen jetzt gleichsam auf dir allein!' (…) O wenn wir die Augen der Engel hätten und sähen, wie unser Herr und Heiland Jesus Christus auf dem Altar gegenwärtig ist und uns betrachtet, wie würden wir Ihn dann lieben! Wir würden uns nicht mehr von Ihm trennen wollen. Wir würden immer zu seinen Füssen bleiben. Das wäre ein Vorgeschmack des Himmels! Alles Übrige würde uns als Torheit erscheinen. Aber ach der Glaube fehlt (…)."

In moderner Sprache ausgedrückt wird die spirituelle und gleichzeitig politische Bedeutung der eucharistischen Anbetung von Johannes Paul II: "Die Kirche und die Welt haben die Verehrung der Eucharistie sehr nötig. In diesem Sakrament der Liebe wartet Jesus selbst auf uns. Keine Zeit sei uns dafür zu schade, um Ihm dort zu begegnen. Die grosse Macht der Ewigen Anbetung des Allerheiligsten Sakramentes ist der beste, sicherste und effektivste Weg, um einen dauerhaften Frieden auf der Erde zu stiften."

> Versöhnung der Kulturen und Religionen

 
 
   
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