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Die Lectio Divina

Tafel 4

"Ihr seid neu geboren worden, nicht aus vergänglichem, sondern aus unvergänglichem Samen: aus Gottes Wort, das lebt und das bleibt." 1 Petr 1,23

Bei der ‚Lectio Divina‘ (göttliche Lesung) handelt es sich um eine von den Mönchen praktizierte und an die Nachwelt weitergegebene Art der meditativen Lesung der Heiligen Schrift bzw. der Aneignung eines vom Evangelium geprägten Denkens und Lebensstils.

Diese Aneignung des von Gott inspirierten, in Jesus menschgewordenen Wortes Gottes erfolgt in einem Zusammenspiel der Sinne, des Verstandes, der Phantasie und des Willens in folgenden vier Schritten:

Lectio (Lesung) – nach einer Anrufung des Heiligen Geistes beginnt der Betende mit dem langsamen, sinnlichen und besinnlichen Lesen eines Textes aus der Bibel.

Meditatio (Betrachtung) – über den Text, über Gott nachdenken, den Pulsschlag seines Herzen spüren; sein Wort im Herzen bewegen.

Oratio (Gebet) – sich auf das Gespräch mit Gott einlassen, auf seinen Anruf antworten.

Contemplatio (Beschauung) – sich von Gott finden lassen, seine Liebe verkosten. Leben und wirken in und aus der Kraft seiner Gegenwart.


Diese vier Stufen gleichen einer Treppe, auf welcher der betende Mensch in grosser Freiheit auf- und absteigt, hin und her geht, so wie es der Geist ihm eingibt.
 

 
 
   
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